Koordinationsstelle zur Bekämpfung von Internetmissbrauch: Zuerst denken – dann klicken bzw. mimikama.at

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Jeder hat sie schon gesehen: Links auf Abofallen, Gewinnspiele oder Falschmeldungen auf Facebook.
Eine keine Gruppe an Idealisten hat den den Kampf angesagt und steht den Nutzern mit Rat und Tat zur Verfügung.

Facebook – das größte soziale Netzwerk der Welt in Form einer Webseite – ist eine ganz gute Erfindung.
Die Geschichte von Facebook um Mark Zuckerberg lasse ich hier bewusst außen vor, denn sie spielt hier keine Rolle.

Der Erfolg des Netzwerkes sorgt aber sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft für immer mehr Probleme.
Im Netzwerk sind Jugendliche wie Erwachsene angemeldet und teilen ihren Freunden oder der Welt mit was sie gerade machen oder sie beschäftigt.
So bleibt man auf dem Laufenden was lange nicht mehr gesehene Freunde so anstellen oder kann sich durch verschiedene Seiten über Produkte, Promis und vieles mehr auf dem Laufenden halten. Quasi eine persönliche Zeitung für deinen Freundeskreis und deine Interessen.

Den viralen Effekt nutzen jedoch nicht nur Freunde aus, es verbreiten sich immer mehr Falschmeldungen oder gar Links zu Fake-Gewinnspielen – wie bereits berichtet – oder es tummeln sich Abzocker im Netzwerk, die durch Tricks an eure Daten oder das Geld wollen.

Ein betroffener leistet Aufklärungsarbeit

zddk_logo©In Österreich wurde selbst Tom aus Österreich Opfer eines Internetbetrugs. Wer jetzt denkt „das passiert mir sicher nie“, liegt falsch, die Maschen werden immer trickreicher und man muss sich an vielen Stellen im Netz fragen ob das gezeigte wirklich der Realität entspricht oder ob eventuell eine böse Absicht dahinter steckt. Ich wage sogar zu behaupten, dass niemand von uns sicher vor Betrug ist, selbst Leute wie ich, die tagtäglich mit dem Medium Internet arbeiten. Daher ist Vorsicht geboten – doch auf was muss ich achten und wie erhalte ich Neuigkeiten zu aktuellen Betrugsmaschen oder Falschmeldungen?

Vor diesem Punkt stand auch Tom, welcher 2011 selbst Opfer eines solchen Betrugs wurde. Er gründete daraufhin in Österreich die Initiative ZDDK „Zuerst denken – dann klicken“. Vielleicht ist von euch bereits jemand auf die Seite mimikama.at oder die entsprechenden Facebook-Seiten der ZDDK aufmerksam geworden. Tom und sein Team aus ehrenamtlichen Helfern arbeiten für alle von uns um euch den Spaß am Netzwerken nicht vermiesen zu lassen.

Mimikama ist ein Verein, der sich als „Internationale Koordinationsstelle zur Bekämpfung von Internetmissbrauch und zentrale Anlaufstelle für Internetuser, die verdächtige Inhalten melden möchten“ aufstellt.
Liebevoll nennt sich Tom „der Oberdaumen“ von Mimikama und meldet sich selbst zu Wort um mit Vorurteilen aufzuräumen und seinen Mitstreitern und den Meldern der fragwürdigen Beiträge zu danken. Er und sein Team erhält täglich etwa 200 Anfragen von Nutzern.

Mimikama?

Der Name des Vereins leitet von „gefällt mir“ ab. Mimikama ist die Übersetzung für „gefällt mir“ auf Suaheli.

Was macht der Verein?

Der Verein leistet in erster Linie Aufklärungsarbeit für Facebook-Nutzer. Diese gelen natürlich auch im restlichen Internet – ja, auch wenn sich das manche nicht vorstellen können, das Internet besteht nicht nur aus Facebook.
Zudem werden Expertenchats zu Abmahnungen, rechtlichen Grundlagen beim Teilen oder erstellen von Inhalten im Internet, Cybermobbing, Phishing und vielen weiteren Themen. Diese werden in Zusammenarbeit mit Rechtsanwälten angeboten. Die Nutzer können zu den Themen selbst fragen stellen und versuchen so die Nutzer für rechtliche Grundlagen oder Fallstricke zu sensibilisieren.

Mimikama ist jedoch hingegen mancher Meinung keine offizielle Einrichtung von Facebook. Der Verein besteht aus ehrenamtlichen Mitarbeitern, die für eine bessere Aufklärung der Internetnutzer kämpft. Hand aufs Herz, das Internet ändert sich so schnell, dass die Schulen bei weitem nicht mit der Aufklärung der Schüler und der Schaffung der nötigen Medienkompetenz nachkommen kann. Hier sind Eltern und die Nutzer selbst gefragt – streng nach dem Motto „zuerst denken – dann klicken“.

Wie kann ich mich auf dem Laufenden halten?

Dringende Empfehlung:
Werdet Fan der ZDDK-Fanpage auf Facebook und lest die Beiträge aufmerksam durch. Durch euer Wissen könnt ihr dann auch eure Freunde sensibilisieren. Gemeinsam sind wir stark und können Großes erreichen!

Wie kann ich mithelfen?

Das ZDDK-Logo wird mit freundlicher Genehmigung von Mimikama.at verwendet.