Hilfsorganisationen: Warum machen Menschen das? Warum helfen?

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In unserer Welt gibt es eine gute Anzahl kleiner Helferlein, die meist im Verborgenen ihre Arbeit tun und so nur auffallen wenn sie dann man in der Nähe sind oder du selbst ihre Hilfe brauchst.

Hilfe©Die Arbeit in Hilfsorganisationen ist nicht immer leicht.
Man muss mit vielen verschiedenen Situationen umgehen lernen und ist meist durch Lärmbelästigung mitten in der Nacht nicht so wahnsinnig gern gesehen, wenn man dann nachts mit Blaulicht und Martinshorn durch die Straßen saust.
Doch der Großteil der Bevölkerung wird wohl oft nur denken „Oh, wo müssen die heute wieder hin?!“ oder „Was ist denn heute wieder los?!“.

Menschen in den Hilfsorganisationen

In meinen Augen verbindet uns allen aus den verschiedenen Hilfsorganisationen eines: wir sind meist sehr sozial eingestellt und wollen helfen.
Eine solche Selbstlosigkeit ist nicht immer selbstverständlich und ab und zu fragen wir uns doch selbst auch „warum mach ich das denn eigentlich?“. Schließlich bekommen wir keinen Lohn in Form von Geld für die vielen aufgebrachten Stunden in Ausbildung, Übungen oder den Einsätzen.

Was macht die Hilfsorganisation besonders?

  • Du hast Menschen um dich, auf die du dich verlassen kannst.
  • Es gibt vieles, das du in den Organisationen lernst und dich im Leben stärken und im Alltag gebrauchen kannst.
  • Jeder Tag bringt aufs neue spannende Aufgaben
  • Langweilig? Nie!

Wenn du also besondere Leute kennenlernen willst, auf die du dich verlassen kannst und eine schöne Zeit genießen willst, dann schau doch einfach mal bei deiner Hilforganisation deiner Wahl vorbei.
Interessenten sind immer und überall sehr gerne gesehen.

Aus Sicht der Außenstehenden

  • Das ist doch nur ein Saufverein
    Meiner Meinung nach feiert doch jeder Mensch gerne. Ob im Verborgenen oder im öffentlichen Kreis. Auf Feuerwehrveranstaltungen sieht man natürlich feiernde Einsatzkräfte, doch jeder andere Verein feiert auch.
  • Das dauernt ja ewig bis die kommen
    Bei der Freiwilligen Feuerwehr müssen die Einsatzkräfte erst selbst zum Gerätehaus fahren und sich dort umziehen. Wir lassen oft andere Sachen stehen und liegen um euch zu helfen.
  • Muss das Martinshorn sein? Ich will schlafen.
    Bei Einsätzen mitten in der Nacht kommt das schon mal vor, doch auch wir waren gerade noch im Bett gelegen und kommen um schnellstmöglich zu helfen.
  • Die haben doch Piepser. Warum die Sirene?
    Das stimmt leider nur bedingt, denn nicht alle freiwilligen EInsatzkräfte haben einen Piepser (oder auch Funkmeldeempfänger). Immer mehr Feuerwehre setzen zwar ein Handyalarmierungssystem ein, die ist gesetzlich allerdings nicht als Erstalarmierung zugelassen, so bleibt die Sirene leider unumgänglich.

Danke

Die Feuerwehr©Ein herzliches Dankeschön an alle meine Kolleginnen und Kollegen in den Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen wie dem Rettungsdienst oder dem Technischen Hilfswerk.
Auch an alle Bürgerinnen und Bürger, die die Hilfsorganisationen unterstützen und Nachsicht mit unserer „lauten Auftrittsweise“ haben.
Wir freuen uns immer über ein Lächeln oder ein Dankeschön aus der restlichen Bevölkerung, schließlich ist das die größe Wertschätzung die wir erfahren können.