Rock on!: Marshall Stanmore im Review

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Marshall ist bestimmt jedem ein Begriff, der sich ein klein wenig mit Musik befasst. Das Design der klassischen Gitarrenverstärker ist weltbekannt. Doch wie schlägt sich der Stanmore in den heimischen vier Wänden?!

Marshall Stanmore FrontansichtIn letzter Zeit hat die Motivation für Sport doch ganz gut gelitten. Die Folge habe ich dementsprechend auch gleich auf dem Silbertablett serviert bekommen. Das soll sich nun wieder ändern. Gerne würde ich wieder ein klein wenig mein Indoor-Rad von Tomahawk „quälen“. Doch wie jeder weiß, der gerne Indoor Cycling betreibt, ist die Musik ein sehr wichtiger Bestandteil bei diesem Sport. So gibt sie den Takt der Trittfrequenz vor auf die dann Ebenen, Steigungen oder eben Abfahrten im Profil gefahren werden.

So gerne ich mein MacBook Pro doch habe, doch für die Beschallung beim Sport sind die verbauten Boxen doch eindeutig zu schwach. Daher habe ich mich etwas umgehört und bin dann durch einen Kollegen auf die Marshall Stanmore-Box aufmerksam geworden.

Lieferumfang

  • Marshall Stanmore Lautsprecher
  • 3,5mm auf 3,5mm Klinken-Spiralkabel
  • Stromkabel für Europa und Großbritanien
  • Anleitung

Was bietet der Stanmore?

Marshall Stanmore Rückansicht

  • Stereo mit Bass, also 2.1
  • Bluetooth-Verbindung
  • 3,5mm Klinkenanschluss
  • Chinch-Anschluss auf der Rückseite
  • Optischer Eingang auf der Rückseite
  • Drehregler für Gesamtlautstärke und zum Auspegeln von Höhen und Tiefen
  • Für die Bluetooth-Verbindung zwei Knöpfe zum Verbindung
  • Design im Stil der klassischen Marshall Gitarrenverstärker

Was bietet der Stanmore nicht?

  • Kein verbauter Akku

Wurden meine Erwartungen erfüllt?

Eindeutig ja. Die Lautstärke der Box habe ich selbst noch nie über die Hälfte aufgedreht. Dadurch kommt bereits genug Motivation für den Sport ins Spiel und eventuelle Nachbarn in Mietwohnungen bekommen auch schon ihren Teil mit.
Die Bluetooth-Verbindung ist sehr einfach und schnell einzurichten. In meinem Fall sind ein iPhone 6 und ein MacBook Pro Mid 2014 verbunden.

Auf dem MacBook wird bei der Bluetooth der apt-X Codec verwendet, welcher weniger komprimiert ist und dadurch bessere Klangqualität liefert als die normal bei Mobiltelefon verwendeten Codecs. Der verwendete Codec kann beim Mac eingesehen werden, wenn man bei gedrückter Alt-Taste auf den Lautsprecher in der Menüleiste klickt. Dieses Symbol muss eventuell allerdings erst in den Systemeinstellungen aktiviert werden.

Auch die Verbindung mit dem iPhone kappt wunderbar in sehr guter Qualität. Leider kann ich hier keine Aussage darüber treffen, welcher Codec bei der Übertragung in meinem Fall verwendet wird. Durch Recherchen lässt sich derzeit sicher sagen, dass iOS noch keinen apt-X-Codec beherrscht und daher wohl der SubBand Codec (SBC) oder AAC zum Tragen kommen wird.

Marshall Stanmore BedienelementeOptisch finde ich die Box ein echtes Schmuckstück. Die Aufmachung erinnert sehr stark an die klassichen Gitarrenverstärker von Marshall. Der Power-Schalter – ja ein richtiger haptischer Schalter, nicht ein Knopf – und die sehr sehr wertigen Drehregler für Lautstärke, Höhen und Tiefen liefern ihren Teil bei, das die Box zu einem Highlight im Raum werden lassen. Letztendlich entscheidet aber der Klang über Gewinn oder Niederlage bei einer solchen Box, doch der kann ebenso überzeugen. Ich freue mich bereits auf viele motivierende Stunden mit dem schallenden Schmuckstück.

Eine Kleinigkeit ist mir jedoch etwas negativ aufgefallen. Stellt man den Lautstärkeregler auf die Mittelstellung und regelt den Mac auf die erste Lautstärkestufe, so ist der Ton doch für musikalische Untermalung vorm Schlafen zu laut. Aber die drei Meter zur Box um die Lautstärke zu dem Zeitpunkt herunterzuregeln überlebt man dann doch. Für mich kein Grund die Box wieder an den Händler zurückzuschicken.

Video: Test-Fazit - Marshall Stanmore

Den kompletten Testbericht zum Marshall Stanmore gibt es natürlich hier: http://bit.ly/1gZXz5o

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Eine definitive Kaufempfehlung für alle, die eine gute Box suchen, die auch mal ordentlich den Raum beschallen kann und den Raum durch seinen Retrolook dazu auch noch aufwertet.

Die Box selbst ist je nach aktueller Preislage ab ca. 290 Euro zu bekommen.