Die will nur helfen...: Böse böse Drohnen – oder doch nicht?!

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Drohnen sind ja derzeit immer wieder in den Medien. Nicht nur Hobyfilmer nutzen sie in Kombination mit Actionkameras, nein auch die Kanzlerin hat bereits Erfahrungen damit sammeln dürfen.
Aber auch die Industrie hat Interesse – das zeigt zu Beispiel Amazon. Doch jetzt kommt eine ganz neue Idee…

Was sind Drohnen

Laut Definition handelt es sich bei Drohnen um unbemannte Fahr- oder Flugzeuge. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind allerdings immer die unbemannten Flugzeuge gemeint.
Die Nutzung solcher Flugzeuge kann diverse Gründe haben. Es muss nicht immer eine gewalttätige Absicht dahinter stecken wie es bei der Bundeswehr der Fall sein könnte.
Hobbyfilmer oder auch Fernsehsender nutzen die Drohnen mittlerweile sehr gerne um Luftaufnahmen zu machen. Meist werden hierzu Quattrokopter oder Hexakopter verwendet, also Helikopter mit vier oder sechs Rotoren. Zur Stabilisierung können diese auch mit gegenläufigen Rotorpaaren ausgestattet sein.

Drohnen für Privatpersonen

Die wohl bekannteste Drohne im Umfeld von Privatpersonen dürfte die Parrot AR Drone sein. Die Drohne des Herstellers kommt mit einer WLAN und Kameras zur Steuerung und Aufnahme über das Smartphone. Da die Qualität der Kamera aber ambitionierten Benutzern nicht reicht, werden gerne die sehr guten Actioncams von GoPro an die Drohne montiert um FullHD oder sogar 4K-Aufnahmen des Fluges zu erstellen.

Negatives Image der Drohnen

Als die Piratenpartei bei einer CDU-Wahlkampfveranstaltung in Dresden eine Drohne nur wenige Meter vor Angela Merkel fliegen lies kam schnell ein negatives Echo auf und ein Schrei zum Verbot der kleine Flieger. Die Aktion sollte Frau Merkel ein Gefühl vermitteln wie es ist plötzlich von einer Drohne beobachtet zu werden.

Drohnen in der Industrie

Große Unternehmen wie Amazon, Google oder DHL arbeiten an eigenen Drohnen zur Auslieferung von eiligen und kleinen Waren. Denkbar wäre hier z.B. die Eilzustellung von Arzneimitteln. Der zeitliche Vorsprung wäre ein Gewinn für die Patienten. Das Wettrennen in der Entwicklung läuft, ich bin gespannt was alles kommen wird…

Doch jetzt werden Drohnen zu Helfern!

In den Niederlanden haben Studenten eine neue Drohne entwickelt, die bei der Rettung von Menschenleben beitragen sollen. Die Drohne im Design eines kleinen Rettungshubschraubers bietet eine Kommunikationsmöglichkeit mit dem Disponenten in der Leitstelle, überträgt das Bild und hat einen Defibrillator an Board.
Die Zeit bis zum Einsatz des Defibrillators und zomit der Rettung von Menschen, könnte sich so von zehn Minuten auf eine Minute verkürzen. Das Aufhängen der Defibrillatoren an diversen öffentlichen Gebäuden kônnte dadurch verringert werden, da die Drohne selbst mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h an den Einsatzort fliegen kann.

Video: TU Delft - Ambulance Drone

Each year nearly a million people in Europe suffer from a cardiac arrest. A mere 8% survives due to slow response times of emergency services. The ambulance-drone is capable of saving lives with an integrated defibrillator. The goal is to improve existing emergency infrastructure with a network of drones. This new type of drones can go over 100 km/h and reaches its destination within 1 minute, which increases chance of survival from 8% to 80%! This drone folds up and becomes a toolbox for all kind of emergency supplies. Future implementations will also serve other use cases such as drowning, diabetes, respiratory issues and traumas.

Corrective Statement to the video: One should never leave the patient alone and always start performing CPR first. Please send out a bystander to retrieve an AED or Ambulance Drone in case of Cardiac Arrest.

Project Creator: Alec Momont - alecmomont.com

Film Director: Samy Andary - samyandary.com
Cinematographer: Tomas J. Harten - vimeo.com/user12379455
Actress: Rebecca ter Mors - rebeccatermors.com
Actor: Roland van der Velden
Speed test drone clip: SkyHero - sky-hero.com

Project Sponsor: Living Tomorrow - livingtomorrow.com
Project Facilitator: TU Delft - tudelft.nl
Project Chair: Prof.dr.ir. Richard Goossens
Project Mentor: Ir. Kees Nauta
Project Supervisor: Peter de Jonghe
Project Coordinator: Jurgen de Jaeger